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17.10.2019 ###DRUCKVERSION###

Jugendliche fordern "Verständliche und ehrliche Politik" und "Mehr Kontakt zwischen Politikern und Bürgern" Ungewöhnliches Jugendprojekt feiert Abschluss im Abgeordnetenhaus

Berlin, 13. November 2006. Am 17. November 2006 übergeben Jugendliche im Abgeordnetenhaus von Berlin ihre politischen Forderungen an die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Frau Karin Seidel-Kalmutzki. In über vierzig, teils mehrtägigen Workshops in Schulen und Jugendbildungsstätten hatten sich die SchülerInnen seit April diesen Jahres im Projekt "Beweg was! Politik made in Berlin" mit politischen Themen auseinandergesetzt und ihren Wünschen an die Berliner Politik Ausdruck verliehen. Mancherorts gelang es den Jugendlichen, sich in selbst organisierten Aktionen für die Umsetzung ihrer Forderungen stark zu machen. Die Forderungen reichten von dem Verlangen nach besseren Ausbildungschancen über den Wunsch nach sauberen Spielplätzen bis hin zu mehr Unterstützungsgeldern für Alleinerziehende. Grundgedanke war stets die Idee der peer-education, also der gleichberechtigte Austausch zwischen SchülerInnen und anleitenden Jugendlichen aus den Jugendverbänden. Zu den über 100 erwarteten Gästen der Abschlussveranstaltung gehören neben der Vizepräsidentin und jugendpolitisch interessierten Abgeordneten vor allem Jugendliche, die Workshops geleitet oder an ihnen teilgenommen haben. Fünf der neu gewählten VolksvertreterInnen aus allen Fraktionen werden sich nach der Übergabe in einer Podiumsdiskussion mit den Forderungen der SchülerInnen auseinandersetzen und mit den Jugendlichen diskutieren. Eine Projektmesse der im Landesjugendring organisierten Jugendverbände und Jugendbildungsstätten sowie ein Buffet runden den Abend ab.

Das von Aktion Mensch und der Kreuzberger Kinderstiftung unterstützte Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der jugendpolitischen Arbeit des Landesjugendring Berlin e. V. Geschäftsführer Tilmann Schröder betont das Besondere des Projektes: "Hier haben Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass ihnen nicht alles egal ist, dass Jugendliche sehr wohl in der Lage sind, ihre Interessen zu artikulieren und sich aktiv dafür einzusetzen. Ich denke, das ist ein wichtiges Signal an die politisch Verantwortlichen."

Interessierte sind herzlich willkommen. Wir bitten um telefonische Voranmeldung.

Zeit/Ort: 17.11.06, 17.00-20.00 Uhr, Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstr. 3-5, 10117 Berlin, Raum 311