Sturmschäden am Gebäude Torgauer Straße 24/25

Sturm „Niklas“ wütete auch auf dem Geländer an der Torgauer Straße 24/25. Hier waren vor dem Winter keine Sicherungsmaßnahmen am Dach vorgenommen worden.
Die Folgen:

Die Dachabdeckung aus Teerpappen ist teilweise - vor allem im Bereich des Anbaus zu sehen - heruntergerissen und davon geweht. Teile hängen an der westlichen Gebäudeseite herab.
An der Nordseite des Gebäudes ist eine große Fläche der Dachbedeckung losgerissen, hängt herunter.

Es besteht die Gefahr von weiteren Schäden am Gebäude. Das Dach muss gesichert werden.
Auch Passanten sind durch umherwehende Dachbedeckungsteile gefährdet.
Die Äste der zu dicht am Haus stehenden Bäume streifen das Dach.

Lichter zum Gedenken an Julius Leber

Der Name Julius, geformt aus brennenden Teelichtern.

Am 5. Januar trafen sich Mitglieder des Arbeitskreises Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber, um gemeinsam der Hinrichtung von Julius Leber vor 70 Jahren am 5. Januar 1944 in Plötzensee  - bei Wind und Wetter - zu gedenken und setzten ein kleines, leuchtendes Zeichen vor der ehemaligen Kohlenhandlung.

Ort des Widerstands in Schöneberg

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Wie kann, wie soll eine würdige Gedenkstätte für Annedore und Julius Leber auf der Schöneberger Insel aussehen?

Das Gebäude der ehemaligen Kohlenhandlung und des späteren Verlages nutzte Julius Leber für den Aufbau zivilen Widerstandes gegen die NS-Diktatur.Nachdem das Gebäude nach einem Bombentreffer wieder hergerichtet worden war, baute Annedore Leber hier den Mosaik-Verlag auf. Das Grundstück wird Teil der neu geplanten Parkanlage.

Julius und Annedore Leber Quelle: Julius und Annedore Leber-Archiv, München
Julius und Annedore Leber Quelle: Julius und Annedore Leber-Archiv, München

Wie kann, wie soll eine Gedenkstätte für das Wirken von Julius und Annedore Leber als wichtiger Teil der Geschichte des Widerstandes und der „Roten Insel“ aussehen?
Soll das Gebäude abgerissen und durch ein Denkmal ersetzt werden? Soll und kann es genutzt werden, um einen Informationsort und/oder eine würdige Gedenkstätte zu gestalten? Wie kann das aussehen?

Julius und Annedore Leber Quelle: Julius und Annedore Leber-Archiv, München
Julius und Annedore Leber Quelle: Julius und Annedore Leber-Archiv, München

BürgerInnen und NachbarInnen, ExpertInnen,VertreterInnen von Institutionen und PolitikerInnen haben sich nach einem ersten Stadtteilgespräch zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, um gemeinsam weiter zu arbeiten und zu diskutieren, wie eine Gedenkstätte eingerichtet werden kann und wie sie gestaltet werden soll, wie sie auch in die dort entstehende Parkanlage eingebunden werden kann.

 

 

Stadtteilgespräch am 22.11.2012

Neu auf der Homepage

Als Nachtrag: Das allererste Flugblatt zur Kohlenhandlung und zum Kunstwettbewerb vom 15.09.2012 hier (.pdf, 58 kB) zum Herunterladen.

Zwei Große Anfragen der Fraktionen der GRÜNEN und der SPD vom 19.01.2014 (.pdf, 34 KB) und 22.01.2014 (.pdf, 13 KB) zur denunziatorischen und tendenziösen Dokumentation des Kunstwettbewerbs, die vom Bezirksamt herausgegeben wurde.

Neue Anträge aus der BVV:
Zur Entstehung einer Partnerschaft zwischen dem zukünftigen Gedenkort Annedore und Julius Leber und der Julius-Leber-Kaserne der Bundeswehr am Kurt-Schumacher-Damm (Drucksache - 0764/XIX).

Empfehlung an das Bezirksamt, sich bei der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten dafür einzusetzen, dass die Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten in eigener Zuständigkeit einen Gedenkort für Annedore und Julius Leber auf der Parzelle der ehemaligen Kohlenhandlung Bruno Meyer Nachfahren entwickelt (Drucksache - 0842/XIX).

Ersuchen an das Bezirksamt bei der Stiftung deutscher Widerstand eine Stellungnahme zur Bedeutung des Ortes der ehemaligen Kohlenhandlung Bruno Meyer Nachfahren für die Geschichte und das Verständnis des deutschen Widerstands einzuholen (Drucksache - 0845/XIX).

 

Den Flyer zum Lern- und Gedenkort Julius und Annedore Leber gibt es hier.

Zwei Anträge der SPD-Fraktion in der BVV:
Gedenken an Julius und Annedore Leber – Wettbewerb abschließen
Gedenken an Julius und Annedore Leber – Parzelle für weitere
Baumaßnahmen sichern

Sitzung des Kulturausschusses am 07.02.2013 im Stadtteilladen Halk Kösesi

Das Protokoll der Sitzung des Kulturausschusses vom 07.02.2013 und eine Mitteilung des Bezirksamts "Auf dem Gelände der ehemaligen Kohlenhandlung Bruno Meyer Nachfahren werden vorerst keine Bautätigkeiten durchgeführt. "

Eine mündliche Anfrage von Jan Rauchfuß (SPD): Gedenkort Annedore und Julius Leber durch das Bezirksamt blockiert?

Neue Artikel in der "Berliner Stimme" , in "Tempelhof-Schöneberg aktuell" und in der Stadtteilzeitung Schöneberg zum Geschehen rund um die ehemalige Kohlenhandlung.

Antrag der SPD-Fraktion in der BVV zur baulichen Sicherung des Geländes an der Torgaues Straße.

Deckname "Kohlenhändler" - ein Artikel von Ruth Möller aus der "Berliner Stimme" und eine Broschüre der SPD-Bundestagsfraktion zu Rechtsextremismus in Deutschland.

Die Vorlage für den Beratungsausschuss Kunst bei der Senatsverwaltung für Kulturelle Angelegenheiten (Termin am 29.1.).

Einschätzung zur baulichen Situation des Gebäudes und der Parzelle nach einer Ortsbegehung am 5. Januar 2013 von Dr. Dörte Döhl und Dipl.-Ing. Matthias Seidel

Der Wortlaut der Rede, die Elisabeth Kiderlen (Bündnis 90 / Die Grünen) vor der BVV gehalten hat.

Text von LebenSmittel e.V. zum Gedenkort.

Ein Artikel von Gisela Wenzel: "Erinnerung braucht einen Ort.
Zur aktuellen Kontoverse über einen Gedenkort für Julius und Annedore Leber auf der Roten Insel" - wir bedanken uns herzlich bei der Autorin, die ihn zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

Termine

Jeden Freitag ab 18.00 Uhr
Weltcafé im HalkKösesi

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Aktuelles

Bewegung

Schöneberg bewegt sich weiter!
Kostenlose Bewegungs- angebote im PallasT ab April 2014
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Den Flyer für den Gedenkort Julius und Annedore Leber gibt es zum Herunterladen hier.

Besondere Angebote

Jobsucher-Frühstück
Jeden Montag 9.00 Uhr im Stadtteilladen Halk Kösesi
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Vokalhelden für Kinder von 7 - 12 Jahren
Chor-Programm der Berliner Philharmoniker
Ab dem 16.10.2013 jeden Mittwoch 16 – 17.30 Uhr im PallasT mehr

Cajon spielen im PallasT
für Kinder von 6-13 Jahren
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